Ziehst du dich an wie ein Clown?

von Bonki am März 24, 2010

Kleiden in der Disco wie ein ClownWenn du dir die Kleidungstile der vergangenen Jahre anguckst, wirst du feststellen, dass vieles von dem an das wir uns erinnern, bereits heute verschwunden ist. Es war zumindest auffallend, die Trends verschwanden jedoch auch so schnell wie sie kamen.

Auffallende Kleidung gibt es heutzutage auch noch, die jedoch vermehrt von heranwachsenden Jugendlichen getragen wird. Große Handelsketten wissen Bescheid und wechseln deshalb schnell und regelmäßig verschiedene Stile und Trends, wie der Kleidungsriese H&M zum Beispiel. Daher gibt es auch soviele reduzierte Sachen, weil sich im Lager bereits neue Sachen tummeln und die alten noch nicht verkauft sind. Bei New Yorker kann man das ebenfalls sehr gut sehen.

Wenn du älter als zwanzig Jahre alt bist, gerade in einer Sparzeit oder einfach nur eine zeitlose Kleidung haben möchtest, dann ist dieser Artikel genau richtig für dich.

Männer Kleidungsstile die schnell verschwinden werden

1. Jeans mit zuvielen künstlichen „Fehlern“ – falsche Farbspritzer, Risse, Löcher, und Ölflecken. Ich vermeide Farbkleckse im allgemeinen und habe Jeans mit Ölflecken jedoch nur bei denen, die ich trage während ich an meinem Auto arbeite. Ich habe auch alte, zerissene Jeans, die einfach nur so aussehen, weil sie zu oft getragen wurden. Sie haben eine natürliche Art, die eigentlich auch super aussieht, doch Jeansmanufakteure haben damit Probleme, das „echt nachzumachen“. Löcher sind natürlich leichter nachzumachen, aber sehen dann aus wie Einschuss- oder Mottenlöcher. Diese Art von Hosen trage ich nicht in Clubs und Diskos, vor allem auch, weil mehr und mehr ordentliche Läden solche Hosen auch nicht akzeptieren.
Kontrastreiche ausgewaschene Jeans oder dunkele Jeans mit einem stark heller verfärbtem Bereich werden nicht lange im Trend bleiben.

2. Sichtbare Dinge, die gerade IN sind – das ist etwas, was gerade in Mode gekommen ist und was die meisten Typen in deinem Alter gerade tragen. Im Sommer 2008 z.B. waren Ed Hardy T-Shirts so IN, dass fast jeder zweite sie in einer Disko getragen hat. Davor das Jahr G-Star Shirts. Auch wenn einige Kleidungsstücke davon gut aussehen, schwimmt man zu diesen Zeiten mit dem Strom und fällt nicht auf, sondern geht unter.
Eine zeitlang waren es z.B. auch ausgefallene Shirts meist in grautönen zu denen man einen Modeschal trug. Am Anfang war es noch außergewöhnlich und gut, aber mit der Zeit trugen es mehr und mehr Leute und es war „IN“ und deshalb verpönt.

Entweder du bist der Trendsetter oder Finger weg vom Trend. Sobald du merkst, dass du mit dem Strom schwimmst ist es Zeit anzuhalten und nachzudenken.

3. Neonfarben Ich weiß, in den Neunzigern gab es ein mildes Comeback der Skate und Snowboardkleidungsstile, aber sogar diese Comebacks weilen nicht lange. Begrenze einfach die Menge an Neonfarben und heb sie für Karneval auf oder überlass sie der entsprechenden Berufsgruppe.

4. Übertriebene Farben. Alles mit überladenen Farben sollte vermieden werden. Verschiedene Farben auf einem Shirt sind in Ordnung, aber sie sollten dezent sein. Ich möchte hier die mal wieder in Mode gekommenden Looney Tunes Grafiken auf Shirts nicht schlecht reden, die sind in Ordnung. Auf Shirts sind sie in Ordnung, aber vermeidet bloß Farbenvielfalt auf Hemden. Was gar nicht geht, sind Tie-Dye Sachen (Knüpfbatik-Technik)

5. Grafiken oder Schritzüge auf Hosen. Immer wieder wurde es versucht, eventuelle Schriftzüge auf Hosen unterzubringen. Zeitweise wurde es auch vereinzelt angenommen aber durchgesetzt hat es sich nie. Kennt ihr noch Hosen mit dem „I am rich“-Schriftzug oder bekannte Sachen von G-Star u.Ä.? Sie stehen nicht für einen zeitlosen und bemerkenswerten Kleidungsstil und sollten deshalb auch vermieden werden.

6. Marken oder Logos. Wir bewegen uns in eine Richtung hin, wo Marken und Logos immer unsympathischer werden. Die Zeiten, wo man Nike, Adidas oder auch Fubu, Southpole und wie sie nicht alle heißen getragen hat sind längst vorbei. Auch zwischenzeitlich, wo es vielleicht IN war Marken wie G-Star, Energy, Tommy Hilfiger und Hugo Boss zu tragen sind nicht mehr aktuell. Mehr und mehr werden Leute in bestimmte Schubladen gesteckt, wenn sie bestimmte Marken tragen. Deshalb mein Rat an dieser Stelle: Weg von teuren Marken hin zu qualitativ guter Kleidung ohne „Schubladeneffekt“.

7. Etwas in Übergröße. Große, baggy Jeans und lange Shirts bringen dich nicht in viele Diskos. Wir trugen Sie in einer kurzen Phase unseres Lebens, meist als Teenager und diese Phase gehört nun der Vergangenheit an. Sogar aktuelle Urban Kleidung ist Diskofreundlich, die über ein gewisses Maß an Bagginess nicht hinausgeht.

8. Pink (kommt drauf an). Mit Pink ist es immer etwas schwierig. Es kommt drauf an, wie du es trägst. Vermeide das grelle Pink, es ist wie Neon – zu laut und auffallend. Wenn du Pink tragen kannst und benutzen möchtest, übertreib es nicht und trage dezentes Pink und kombiniere es mit dunkelen Tönen.

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BooBoom88 März 24, 2010 um 12:28 pm

Ja stimmt! Die Ed’Hardy sachen sind wirklich geil, doch als die ganzen fiesen typen die getragen haben, hatte ich auf einmal keine lust mehr und hab keine mehr angezogen. man muss immer als erster da sein

Lucy März 27, 2010 um 2:08 pm

boah wie mich diese typen immer ankotzen, die ed hardy tragen oder mit ihren g-star shirts da am rand stehen und einen die ganze zeit anklotzen während man tanzt..ich könnt kooooootzen!!!!!!

Mausi April 7, 2010 um 7:28 pm

Was ist denn der aktuelle Trend? Erkenne irgendw. keinen!

fireball81 Mai 11, 2010 um 11:45 am

voll gut der beitrag! finde es auch wichtig nen richtigen kleidungsstil zu haben und erkenne das manchmal selbst nicht so recht. frauen legen da sicherlich großen wert drauf, denn für die ist klamotten-shopping das hobbie nr1 ! ;-)

hier stehen jetzt hauptsächlich fehler die man machen kann, weniger was bei mädls gut ankommt. gibts denn gerade ne trendbewegung klamottentechnisch?
oder allgemein lieber zeitloser kleiden, wenn man kein trendsetter ist?

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